Energiesparhaus, ökonomisch und ökologisch
Energie und Geld beim Hausbau sparen !
Im April 2009 änderte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Bezeichnung von Energiesparhaus in Effizienzhaus.
Das neue Effizienzhaus darf von den Höchstwerten der Energiesparverordnung (EnEV) hinsichtlich des Jahres-Primärenergiebedarfs und des Transmissionswärmeverlustes nur 55 Prozent erreichen. Somit beträgt der Jahresprimärenergiebedarf 40 Kilowatt pro Quadratmeter Nutzfläche des Hauses.
Mit dem Jahresprimärenergiebedarf wird bestimmt, wieviel Energie im durchschnittlichen Jahresverlauf für Heizen, Lüften und Warmwasserbereitung benötigt wird. Transmissionswärmeverlust beschreibt die energetische Qualität der thermischen Hülle, also der Isolierung des Daches, der Außenwände, den Fenstern und dem Boden eines Gebäudes.
Das Förderprogramm der KfW bietet zinsverbilligte Darlehen für die Errichtung, Herstellung oder den Ersterwerb neuer Wohngebäude.
Der Bau eines Effizienzhauses spricht heutzutage für aktiven Umweltschutz und Kostenbewusstsein
Mit den Nachfolgern der KfW-40- und KfW-60-Häuser kann der Bauherr hohe Nebenkosten im Monat einsparen, die durch die Versorgung des Hauses mit Energie entstehen. Effizienzhäuser orientieren sich stark an der neuen Energieeinsparverordnung, die neue Standards im Bereich des energiebewussten Hausbaus setzt. Diese werden von der KfW-Bankengruppe gefördert. Die KfW-Bank verfolgt bereits seit langem das Ziel, die Reduzierung des CO2 Ausstoßes voranzutreiben. Diesem Ziel kommt man mit den energiesparenden Effizienzhäusern ein gutes Stück näher.
Für den Bauherrn ergibt sich bei Effizienzhäusern der große Vorteil der Kostenkontrolle der laufenden monatlichen Nebenkosten. Effizienzhäuser werden in verschiedene Energiestandards eingestuft. Diese Angaben werden natürlich streng geprüft und ermöglichen eine enorme Transparenz. Somit weiß der Bauherr bereits bei der Hausplanung, mit welchen Nebenkosten er beim zukünftigen Haus rechnen kann.
Effizienzhäuser sehen genauso aus wie herkömmliche Gebäude, aber unter dem Putz sind sie ganz anders Wände, Bodenplatte und Dach sind gedämmt und das Haus ist luftdicht.
Typischerweise werden Abluft und Frischluft über eine zentrale Lüftungsanlage ausgetauscht.
Geheizt wird i.d.R. mit einer Kombination aus Öl-/Gas Brennwertkessel oder Wärmepumpe und Solarthermie für warmes Wasser.
Sanierungen werden gefördert
Damit Altbauten künftig weniger Energie verbrauchen, fördert die KfW sogar Energieeffiziente Sanierungen.
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